Pflegetips
Auto polieren
Bevor Sie Ihr Auto polieren, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen.
Wenn irgendwie möglich, sollten Sie den Wagen bei bedecktem Himmel
polieren oder Sie suchen sich einen Schattenplatz dafür aus.
Abgesehen davon, dass Autopolieren in praller Sonne zwangsläufig zu
einer sehr schweißtreibenden Angelegenheit wird: bei fast allen
Pflegepräparaten wird das Ergebnis bei Sonnenbestrahlung einfach schlechter!
Wie Sie jetzt weiter vorgehen, hängt in erheblichem Maße vom Zustand der
Autolackierung ab. Glänzt diese noch schön und gibt es keine
Farbtonunterschiede (insbesondere keine milchig wirkenden Teilflächen,
die insbesondere auf liegenden Teilflächen wie Motorhaube, Dach oder
Kotflügel-Oberseiten auftreten werden), dann kann sofort poliert werden.
Glanzlose oder "scheckige" Lackierungen müssen jedoch vorher mit einem
Lackreiniger behandelt werden.
Es handelt sich dabei um ein Präparat, das feine Schleifpartikel
enthält und mit dem die oberste Schicht der Lackierung abgetragen wird.
Wenn Sie ein gutes Endresultat erzielen wollen, kommen Sie um diesen
leider etwas anstrengenden Arbeitsgang nicht herum. Geben Sie eine
geringe Menge des Lackreinigers auf einen gut faustgroßen Ballen der
Autopolierwatte und bearbeiten Sie eine kleine Teilfläche der Lackierung
intensiv in kreisenden Bewegungen.
Die Watte wird binnen kürzester Zeit den Farbton der Autolackierung
annehmen, ein Zeichen, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wurde.
Ist der Lackreiniger trocken, mit einem zweiten Watteballen die
verbliebenen Reste von der Lackierung abnehmen, Die Watte immer wieder
wenden, von Zeit zu Zeit erneuern, und sukzessive den gesamten Wagen
so bearbeiten.
Passen Sie aber an Kanten und gratartigen Karosserieteilen auf. An
solchen Stellen wird der Druck beim Reinigen auf eine sehr kleine
Teilfläche ausgeübt und steigt dramatisch an. Bei Unachtsamkeit kann
schnell die Decklackierung bis zur Grundierung durchgeschliffen sein!
Nur nicht zuviel polieren
Auto polieren - MyVideo
Waschstrasse oder SB Waschplatz
Waschstraßen und Portalanlagen sind aus den Dienstleistungen rund um die
Fahrzeugpflege nicht mehr wegzudenken. Im Laufe von mehr als 30 Jahren
haben sie sich vom rotierenden Schrubber zur Hightech Maschine entwickelt.
Nur den Schmutz abwaschen genügt längst nicht mehr. Die schonende und
vor allem umweltverträgliche Fahrzeugpflege ist heute bereits die Regel. Alle
Autofahrer kennen diese Einrichtungen. 60 Prozent nutzen sie auch mehr
oder weniger regelmäßig. Vor mehr als 10 Jahren bekamen nun diese
Betriebe Gesellschaft durch die SB-Waschplatzanlagen. Die Idee, mit einer
Hochdruck-Handlanze sein Fahrzeug selbst zu waschen, kommt aus Amerika.
Dort gehören diese Anlagen seit mehr als 30 Jahren zum Alltag. Aber erst
gegen Anfang der siebziger Jahre kamen die ersten dieser Anlagen nach
Europa. Sie wurden in der Schweiz installiert. Danach dauerte es noch fast
weitere zehn Jahre, bis man in Deutschland sein Auto an einer
SB-Waschplatzanlage selbst waschen konnte. Schnell hatte diese Art der
Autowäsche ihren Freundeskreis gefunden. Heute haben wir in Deutschland
mehr als 7.000 SB-Waschplätze. Welche Art der Autowäsche ist nun die
bessere? Der eingefleischte Waschstraßen- oder Portalanlagenbenutzer wird
sicher die Zeitersparnis als Hauptgrund für sein Waschverhalten anführen.
Das umfangreiche Leistungsangebot, der Service und das gute Waschergebnis
begünstigen die Entscheidung für eine maschinelle Fahrzeugwäsche. Sein
Bedürfnis nach individueller Fahrzeugpflege sieht der Waschstraßenbenutzer
durch die Wahl aus einem umfangreichen Programmangebot
befriedigt. Ob eine spezielle Felgenreinigung, eine Unterbodenwäsche oder
ein schützendes Wachs gewählt wird, die Leistung kann immer den
Erfordernissen angepasst werden. Er möchte sein Fahrzeug fachmännisch
und gründlich reinigen und pflegen lassen. Die eingesparte Zeit verbringt
er lieber bei seinen Hobbys. Er wird selten in einer SB-Waschplatzanlage
zu finden sein. Der SB-Wäscher dagegen schätzt die individuellen
Möglichkeiten an SB-Waschplatzanlagen. Dazu gehören zum einen die
längeren Öffnungszeiten sowie die ganz persönliche Bestimmung der
Waschintensität und des Waschpreises. Sauberkeit ist ein relativer Begriff.
Jeder versteht etwas anderes darunter. An der SBWaschplatzanlage
läßt sich dieses Bedürfnis optimal der eigenen Erwartung anpassen.
Vom kurzen abspritzen des Salzbelages im Winter bis zum
umfangreichen Frühjahrsputz kann jeder waschen wie er will. Und viele
Autofahrer sind einfach der Meinung, daß alles was sie selber machen
immer noch das Beste ist. Problemstellen wie Radausschnitte, Felgen,
Motoren usw. können auf Wunsch einer besonderen Behandlung unterzogen
werden. Die SB-Wäscher haben sehr schnell festgestellt, dass sich mit dem
Hochdruckstrahl auch Fahrräder, Gartenmöbel, Rasenmäher usw.
ausgezeichnet reinigen lassen. Auch Fahrzeuge mit Sonderaufbauten,
überbreiten Reifen, Überhöhe usw. sind für die SB-Waschplatzanlage
kein Problem. Häufig findet sich an den SB-Anlagen auch ausreichend Platz
um an seinem Fahrzeug zusätzliche Pflegearbeiten auszuführen.
Die Frage nach der besseren Autowäsche kann so also nicht beantwortet
werden. Beide Arten der Autowäsche haben ihren Freundeskreis. Beide sind
in der Lage, die Bedürfnisse Ihrer Be-nutzer optimal zu erfüllen. Für die
Entscheidung spielen ausschließlich persönliche und emotionale Gründe
eine Rolle. Nicht selten sind Autofahrer zu beobachten, die je nach Lust
und Laune - und Zeit - mal die schnelle Maschinenwäsche, mal die
individuelle SB-Wäsche nutzen. Die Waschanlagenbetreiber haben sich auf
die gestiegenen Anforderungen der Nutzer eingestellt. Die Anlagen
werden immer mehr auf die Wünsche der Kunden abgestimmt. Die Zeit,
in denen sich der Wäscher der Anlage anzupassen hatte, gehört immer
mehr der Vergangenheit an. Unabhängig welchen Waschbetrieb man aussucht,
einige Dinge haben sie alle gemeinsam: Alle waschen mit Wasser, ein
zufriedener Kunde gehört zu denHauptzielen der Anlagenbetreiber,
praktizierter Umweltschutz wird immer mehr zur Regel.
Pollenfilter rechtzeitig überprüfen lassen
28.03.2008 Milde Witterung steigert bei Allergikern das Risiko
tränender Augen und von Niesanfällen. Diese unkontrollierbaren Reflexe
können dazu führen, dass sich ein Fahrzeug über eine nicht unerhebliche
Wegstrecke ohne Einfluss des Fahrers bewegt. "Jeder vierte Unfall entsteht
durch die Auswirkungen von Allergien", bilanziert Alfred Fuhr vom Institut für
Verkehrssoziologie des AvD in Frankfurt am Main. Ohne Filter kann die
Konzentration von Pollen, Ozon und Schadstoffen im Fahrzeug bis zu
sechsmal höher sein als in der Außenluft. Die Abgase aus der Luft und von
den vorausfahrenden Fahrzeugen werden in konzentrierter Form regelrecht
in den Innenraum gesaugt. Dieser "Tunnel-Effekt" kann durch den
regelmäßigen Austausch des Pollenfilters weitgehend ausgeschaltet werden.
Die volle Leistungsfähigkeit der Innenraumfilter über einen längeren Zeitraum
ist ein entscheidender Sicherheitsaspekt. Der Autoclub rät daher dringend zu
einem regelmäßigen Filterwechsel. "Eine AvD-Umfrage ergab, dass sich nur
sehr wenige Fahrer der Vorzüge der Filter bewusst sind. Das gilt sogar für
Allergiker", sagt Fuhr. Freies Atmen und klare Augen sorgten für ein sicheres
und entspanntes Fahren. "Die verkehrsgefährdende Situation kann bei einem
ausgelösten Unfall sogar den Versicherungsschutz gefährden", warnt der Fachmann.
(ddp)